Montag, Mai 14, 2012

FWG zum Rettungswesen

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FWG-Kreistagsfraktion: Sicherheitsbericht überzeugt

Ein funktionierendes Rettungswesen ist vergleichbar mit einer Kette, die nur so stark ist, wie ihr schwächstes Glied, erklärte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Kreistages in der jüngsten Sitzung des Kreistages.
Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass  nicht nur die Feuerwehren als stärkste Säule des Katastrophenschutzes mit 
ca. 5400 Feuerwehrleuten hervorragend ausgebildet sind, sondern auch die Betreuung der Ehrenamtlichen, durch den FB 37 
(Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen) mit der dazugehörigen Leitstelle, muss optimal funktionieren.
Neben den Feuerwehrangehörigen werden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen entsprechend betreut.
Die Freien Wählern stellen fest…
• zur ehrenamtlichen Hilfe gibt es keine preisgünstige Alternative.
• diese muss flächendeckend ausgebaut sein.
• nachdem die Zahlen der Helferinnen und Helfer der Einsatzabteilungen der Feuerwehren in den letzten Jahren ständig zurückgegangen sind, konnte der Abwärtstrend seit 2 Jahren gestoppt werden. Dennoch wird der demographische Wandel in Zukunft Probleme bei den Feuerwehren in kleineren Orten deutlich werden lassen.
• Die Jugendfeuerwehrmitgliederzahlen sinken dagegen ständig.
• Das bedeutet für den FB 37, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden große Anstrengungen zu unternehmen um den Abwärtstrend zu stoppen.
• Um die jetzigen Herausforderungen des Klimawandels (sehr oft Starkregen, Stürme  und andere Unwetter) meistern zu können, ist eine optimal funktionierende Leitstelle notwendig. 
Die Leistungsanforderungen an die Einsatzabteilungen werden immer umfangreicher.
• Deshalb ist eine fortlaufende Weiterbildung zwingend notwendig. 
Ständig steigende Einsatzzahlen von Feuerwehr und Rettungsdienst, im Jahr 2008 = 32000 Einsätze, im Jahr 2011 = 37000 Einsätze.  In dem uns vorliegenden Bericht wird bei der personellen Besetzung der Brandschutzdienststelle allerdings von erheblichem Defiziten gesprochen, die müssen mittelfristig abgestellt werden.
• Als Gründe werden die Zuweisung von Aufgaben durch den Bund und das Land genannt. Auch die Verwaltungsarbeit mit Dokumentation wird immer umfangreicher.
• Die Vorhaltungen des Katastrophenschutzes auf den verschiedenen Ebenen, von der Behörde über die Feuerwehr, DRK. MHD. DLRG und THW ist ausgreift und findet unsere Unterstützung.
• Die FWG-Kreistagsfraktion sieht das Rettungswesen im Kreis auf einem guten Weg.

Freitag, Mai 11, 2012

Die FWG und der Kreishaushalt

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Hier einige Ausführungen zum HH des Schwalm-Eder-Kreises im Landesvergleich:

1. Der Schwalm-Eder-Kreis hat 2012 mit 3,4 Mio. Euro den niedrigsten Fehlbedarf aller hessischen Landkreise.

2. Schwalm-Eder-Kreis bei Kassenkrediten per 31.12.11 an 6. Stelle.

3. Ab 2013 (HH - Sicherungskonzept) kann mit jahresbezogenen Überschüssen gerechnet werden, die auch zum Abbau der kumulierten Defizite dringend nötig sind.

4. Wir haben den Hebesatz von 2011 nach 2012 gesenkt, auch wenn uninformierte Bürgermeisterkandidaten gelegentlich anderes behaupten. Wir haben das getan, um die Nöte der Gemeinden zu berücksichtigen. Eine Beispielrechnung: Bei 1 % höherer Kreisumlage = 1,6 Mio. Euro würden ca. 2 % Erhöhung reichen, um den HH schon jetzt auszugleichen!

5. Investitionen - Kreisstraßenbau - Schulen - Infrastruktur - moderne Verwaltung - Konjunkturprogramm ca.50 Mio.€

6. Schuldenstand - ohne Konjunkturprogramm - kann kontinuierlich abgebaut

7. Vorreiter hessenweit mit unserem Energiekonzept das den Klimaschutz in den Vordergrund stellt. Der Kreis setzt seit Jahren auf den verstärkten Einsatz von regenerativer Energie in seinen Liegenschaften und hat bislang vorbildliche Ergebnisse vorzuweisen.

Dienstag, April 24, 2012

Frühjahrsklausur der FWG Fraktion in Bad Wildungen

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Mit zukünftigen Themen wie erneuerbare Energien, Kommunalisierung von Stromnetzen und Haushaltsfragen beschäftigte sich die FWG Fraktion am Wochenende in Bad Wildungen. Die Koalitionsarbeit wurde gelobt und die Fraktion sieht es als positiv, dass die FWG- Anliegen ernst genommen werden.

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Donnerstag, März 29, 2012

Träume der CDU

Kreisparteitag CDU
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Man reibt sich verwundert die Augen, welche Ziele die CDU in Reichweite sieht und wie sie ihren Einfluss auf die Kreispolitik einschätzt.
Der Wunsch nach der Mehrheit im Kreis, irreführenderweise geht es um die Zahl der Bürgermeister und keinesfalls um den Kreistag, ist zwar verständlich, aber realitätsfern. Die desolate Verfassung der CDU im Schwalm-Eder Kreis hat dazu geführt, dass diese Gruppierung Umweltthemen immerhin in 2011 für sich entdeckt hat und dabei zu erkennen gab, dass sie sowohl bundespolitisch als auch kommunalpolitisch mehr als das letzte Jahrzehnt verschlafen hat. Sich populistisch nach dem Motto: wir auch! aus Schlafmützen zu Vorreitern umzudeuten ist billig und zeigt, wie wenig politisches Gespür in der CDU vorhanden ist.
Sich Ende März hinzustellen und von großer Durchsetzungskraft im Kreis zu schwadronieren, wo die CDU doch bisher für keinen einzigen nennenswerten Antrag im Kreistag eine Mehrheit gefunden hat zeigt, dass ihre Fraktion offensichtlich auf einem anderen Stern lebt. Wenn es um für den Kreis wichtige Themen geht, wie bei den Kliniken, dann drückt sich diese Fraktion vor der Verantwortung.
Die Mehrheiten im Kreistag sind übrigens zwischenzeitlich genauso, wie in der letzten Periode, in welcher die CDU auch während der fünf Jahre keine Rolle gespielt hat. Dies ist dem Fraktionsvorsitzenden offensichtlich entgangen.

Engin Eroglu hospitiert bei der FWG

Eroglu hospitiert bei der Fraktion der FWG im Schwalm-Eder Kreis
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Engin Eroglu erklärt: Ich habe im Januar diesen Jahres den Grünen im Kreis den Rücken gekehrt und bin aus Fraktion und Partei ausgetreten.
Derzeit bin ich unabhängiger Kreistagsabgeordneter und unabhängiges Magistratsmitglied in der größten Stadt des Kreises, in Schwalmstadt.

Schon kurz nach meiner Entscheidung wurde ich von Vertretern der anderen Parteien im Kreistag angesprochen und zu Gesprächen eingeladen. Auch konnte ich sehr viele Gespräche mit BürgerInnen aus unserem Kreis führen. Unter dem Strich hat diese Vielzahl von Gesprächen mich in meiner Entscheidung bestätigt, mich weiterhin für die Menschen in unserem Kreis zu engagieren.

Nach den Gesprächen habe ich mich dazu entschieden, wie auch schon angekündigt, erst mal keiner anderen Partei beizutreten. Bei den Freien Wählern hospitiere ich, da diese in den Mittelpunkt ihrer Arbeit den Menschen stellen und sachbezogene Entscheidungen treffen zum Wohl der Menschen im Kreis. Sie übernehmen parteiübergreifende Verantwortung und haben dies bereits als Koalitionspartner in der Regierung des Kreises in den letzten sechs Jahren bewiesen.

Für die FWG- Fraktion erklärt der Vorsitzende Willi Werner, dass Engin Eroglu willkommen ist, die Fraktion zu verstärken und an der Fraktionsarbeit teilzunehmen und er hebt dabei besonders seine wirtschaftliche Kompetenz für die kommunalpolitische Arbeit hervor.
Die FWG Fraktion sprach sich während der letzten Fraktionssitzung in Fritzlar einstimmig für die Mitarbeit Engin Eroglus aus. Die Fertigstellung der A 49 mit Anschluß an die A5 bei Grünberg ist für die weitere Mobilität im SEK von herausragender Bedeutung und muß zeitnah umgesetzt werden, betonte Willi Werner abschließend.

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Samstag, Februar 18, 2012

Was soll die Eigenkontrollverordnung? EKVO- versteht das jemand?

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Kommunen müssen von der Überwachungspflicht der Zuleitungskanäle im Bereich der Hausanschlüsse entbunden werden.

SPD und FWG unterstützen Forderung des Städte- und Gemeindebundes zur Aussetzung der Eigenkontrollverordnung

„Die Gefährdung, welche von häuslichem Abwasser ausgeht, ist sehr begrenzt“, sagte der Vorsitzende des Umweltausschusses des Kreistages und Bürgermeister von Schwarzenborn Jürgen Kaufmann (SPD), „daher ist es unnötig, die Kommunen in ganz Hessen zur Kontrolle von 80.000 Kilometern Hausanschlüssen zu verpflichten.“ „Mit dieser Regelung wird unnötig Verwaltungskraft in erheblichem Umfang gebunden und es werden Kosten erzeugt, die letztlich von den betroffenen Bürgern zu zahlen sind“, ergänzt der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Kreistages Lothar Kothe (FWG). „Besonders in den Kommunen im ländlichen Raum, die in der Regel ein großes Leitungsnetz haben, ist die Akzeptanz der Bürger für die Überwachung denkbar gering. Dies zeigt die bisherige Umsetzung der EKVO“, so Lothar Kothe weiter. „Aus diesem Grund haben sich beide Fraktion entschieden, einen Dringlichkeitsantrag zur nächsten Kreistagssitzung zu stellen,“ sagte Kaufmann, „denn die Kommunen sind aufgefordert worden, bis zum 31.3.2012 erste Vorschläge für die Umsetzung zu machen.“

Sonntag, Februar 5, 2012

Landesdelegiertentag beschließt Fusion

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Beim gestrigen Landesdelegiertentag und der Versammlung der Wählergruppe wurde von beiden Gremien mit sehr hoher Zustimmung die Fusion der Wählergruppe mit der Bundeswählergruppe beschlossen, sodass die Freien Wähler nach einer Urabstimmung an Bundestagswahlen und an Europawahlen als einheitliche Organisation teilnehmen können; weiterhin wurde mit sehr großer Mehrheit beschlossen, dass sich die hessischen Freien Wähler erneut an der Landtagswahl, dann in 2013 beteiligen.

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Montag, Januar 30, 2012

Windkraft im Kreis- ausbaufähig

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Nach dem Atomausstieg muss in Hessen der Ausbau der erneuerbaren Energie weiter vorangetrieben werden.
Derzeit ist Hessen mit einem Anteil von 6% noch weit entfernt von den angestrebten 20% Anteil der erneuerbaren Energie am Gesamtbedarf.
Hierzu trägt die Windenergie erst zu einem Drittel, also 2% bei.
Wir alle haben die Energiewende gewollt, jetzt müssen wir sie auch mit Leben erfüllen, so der wirtschaftspolitische Sprecher der FWG-Kreistagsfraktion Lothar Kothe (Malsfeld) in Homberg.
Gerade für den weiteren Ausbau der Windenergie fehlt aber immer noch die notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung. Es ist daher die Aufgabe aller Verantwortlichen, durch Bürgerversammlungen und Informationsveranstaltungen den Dialog mit den Bürgern zu führen und ihn bei den anstehenden Entscheidungen zu beteiligen.
Die von der Landesregierung erstellte Windkarte zeigt, dass der Schwalm-Eder-Kreis einer der windschwächeren
Kreise in Hessen ist. Der RP beabsichtigt nur Flächen mit einer Windgeschwindigkeit von 5,75 m/sec bei der Ausweisung von Windvorrangflächen zu berücksichtigen. Aus Sicht der FWG ist allerdings die Wirtschaftlichkeit einer Windkraftanlage erst bei einer Windgeschwindigkeit von 6 m/sec. gegeben, so Kothe. Deshalb befürwortet die FWG, nur Flächen mit einer Windgeschwindigkeit von mindestens 6 m/sec. auszuweisen. Folgende weitere Einschränkungen gibt es: Als Abstand für die vorhandene Wohnbebauung sind 1000 m vorgeschrieben. Da im Kreis FFH- und Vogelschutzgebiete bestehen, die eine Aufstellung von Windrädern nicht ermöglichen oder erschweren, kommt es zu weiteren nicht nutzbaren Flächen. Hinzu kommt der Umkreis um den Hubschrauberstützpunkt der Bundeswehr in Fritzlar, in dessen Einzugsgebiet ebenfalls keine Windräder aufgestellt werden können.
Die von der Regionalen Planungsversammlung angestrebte Ausweisung von 2% der Fläche des Kreises für Windkraft wird nach Auffassung der Freien Wähler aus vorgenannten Ausschlusskriterien nicht zu realisieren sein.
Deshalb befürwortet die FWG, dass sich mehrere Kommunen zusammenschließen und gemeinsam Flächen ausweisen. Im Nordkreis könnten dies die 9 Städte und Gemeinden sein, die gemeinsam das Stromnetz von Eon-Mitte übernehmen wollen, oder beispielsweise die Kommunen des Zweckverband Knüll, um nur 2 Beispiele zu nennen.
Wir finden es richtig, dass unter der Regie des 1. Kreisbeigeordneten der Dialog zwischen
dem Kreis und den Kommunen weiter geführt werden soll. Ein gemeinsames Vorgehen und Abstimmen unter- und miteinander halten wir für sehr wichtig, erklärte Lothar Kothe für die Freien Wähler.
Die FWG bevorzugt eine Beteiligung der Kommunen und der Bürger des Schwalm-Eder-Kreises an den
Windkraftanlagen, damit auch die Wertschöpfung in den Kommunen verbleibt.
Zudem verspricht die eigene Beteiligung der Städte und Gemeinden eine zusätzliche Einnahmequelle für die defizitären Haushalte, die es zu nutzen gilt.

Freitag, Januar 27, 2012

Haushaltsklausur Pressemitteilung

FWG Schwalm-Eder zufrieden mit den Ergebnissen der Haushaltsklausur

„Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen der gemeinsamen Haushaltsklausur“ sagt Rüdiger Staffel, stellv. Fraktionsvorsitzender der FWG-Kreistagsfraktion, der Willi Werner krankheitsbedingt vertritt. Gemeinsam mit der SPD habe man konstruktive und tragfähige Ziele für den neuen Haushalt erarbeiten können.
Die Haushaltssituation des Kreises habe sich in den letzten beiden Jahren aufgrund der wiedererstarkten Wirtschaft verbessert.
Das gemeinsame Ziel für den Haushalt 2012 ist es, die Kreisumlage keinesfalls zu erhöhen.

Ein klares Anliegen der FWG ist es weiter, den Haushalt möglichst ausgeglichen abzuwickeln. Gleichwohl werde man in der Koalition künftig weiter an einer Verringerung der Ausgaben und einer Verbesserung der Einnahmen arbeiten müssen.
Die von der FWG angestoßene Verwaltungsreform werde daher mit dem neuen Haushalt fortgesetzt.
Die FWG verspricht sich von der Verwaltungsreform, dass Synergieeffekte besser genutzt werden können und dass die Personalausgaben nicht weiter steigen. In diesem Zusammenhang lobt Helmut Mutschler, Beigeordneter im Kreisausschuss, die Verwaltung für ihre gute und zuverlässige Arbeit, insbesondere aber mit Blick auf die konsequente Umsetzung der Verwaltungsreform.

Zentrale Zielsetzung sei es, so Staffel, die Verwaltung effizienter und bürgernäher auszurichten. Auch müsse sie neuen Anforderungen angepasst werden, wie z.B. den Erwartungen der Bürger, Verwaltungsvorgänge auch online erledigen zu können. Es müsse künftig überdies genau geprüft werden, ob jede Stelle die frei wird, auch wieder besetzt werden muss.

Mittwoch, November 30, 2011

FWG Landesvorsitzender in Nordhessen

Walter Oehlenschläger informierte die Vertreter der nordhessischen FWG- Verbände zu aktuellen Themen aus dem Landesvorstand.
Ein besonders wichtiger Punkt war dabei die künftige Organisationsform der Freien Wähler im Land und im Bund; es gibt bereits eine Wählervereinigung auf Bundesebene und es gibt gute Gründe, die Mitgliedschaft in der Landeswählergruppe auf die Bundesvereinigung zu übertragen. Dieses Thema sollen die Kreisverbände in der nächsten Zeit beraten und am 4. Februar 2012 wird eine Landesdelegiertenversammlung in Wiesbaden stattfinden, auf der eine Urabstimmung über dieses Thema stattfinden wird.
Viel Diskussionsstoff für die nächsten Sitzungen, also.

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Mittwoch, August 10, 2011

Mittelstufenschule überflüssig wie ein Kropf

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FWG-Kritik an der Einführung von Mittelstufenschulen

Die Einführung von Mittelstufenschulen stellt ein scheinbares Einlenken auf ein zweiglied-riges Schulsystem dar. In einigen Bundesländern, so auch im Nachbarland Rheinland-Pfalz, wurde die Hauptschule abgeschafft, da dieser Schulzweig seit einigen Jahren mit eher negativen Emotionen besetzt ist.
Die geringe Akzeptanz der Hauptschule ist mittlerweile nicht mehr umzukehren. Bedenkt man, dass die Hauptschule noch bis vor ca. 30 Jahren die Regelschule darstellte und für viele hoch qualifizierte Handwerker, Facharbeiter und Selbstständige die schulische Basis ihres späteren Erfolges darstellte, war dieser Ansehensverlust zunächst nicht vorprogrammiert.
Seit Mitte der neunziger Jahre entscheiden in Hessen allein die Eltern darüber, welche weiterführende Schule das Kind besucht, und das z. T. gegen die qualifizierte Empfehlung der abgebenden Grundschule. Die massive Flucht aus der Hauptschule begann damit. Das Ansehen der Hauptschule wurde damit immer schlechter.
Mit der Einführung der Mittelstufenschule zu Beginn dieses Schuljahres will die derzeitige Landesregierung eine Entwicklung aufhalten, die nicht aufzuhalten ist. Tatsächlich drängt unser Schulsystem in Richtung Zweigliedrigkeit. Sinnvoll wäre nach Ansicht der FWG die integrierte Gesamtschule mit der Möglichkeit des mittleren Bildungsabschlusses in Form von erweitertem Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder der Zulassung zur gymnasialen Oberstufe (G9) auf der einen Seite und dem Gymnasium (G8) auf der anderen Seite. Die Mittelstufenschule zergliedert das bisherige allgemein bildende System mit Hauptschule, Realschule, Gymnasium (G8), Gymnasium (G9), Förderstufe, integrierter und additiver Gesamtschule noch stärker. Da der Elternwille entscheidet, welche Schulform eine Schülerin bzw. ein Schüler besucht, kommt es zu unsinnig langen Anfahrtszeiten vieler Schüler/innen. So werden Schüler/innen quer durch den Kreis gefahren, obwohl es eine adäquate, wohnortnahe Schule gibt, nur weil die entfernter liegende Schule einen andere Nuance im weiterführenden System anbietet, grundsätzlich aber die gleichen Abschlüsse ermöglicht.
Da die Landkreise die Beförderungskosten zur nächstgelegenen gleichartigen Schule tragen müssen, entstehen hierdurch unnötige Kosten. Mit der Einführung einer weiteren schulischen Variante wird das Lernen nicht verbessert, sondern es werden lediglich Argumente geliefert, die Kinder an andere schulische Standorte transportieren zu lassen. Längeres gemeinsames Lernen bedeutet aber auch, dass Schüler/innen wohnortnah unterrichtet werden und die unsinnige Konkurrenz der Schulen um Schülerzahlen eingeschränkt wird.
Die Wahl der Eltern zwischen der nächstgelegenen integrierten Gesamtschule oder dem nächstliegenden Gymnasium (G8) reicht völlig aus, um die Bildungschancen der Kinder zu gewährleisten. Unnötige Transportkosten und überflüssige Busfahrtzeiten könnten so vermieden werden. Eine Mittelstufenschule, wie sie von der Ministerin geplant ist, verbessert das schulische Angebot nicht. Sie erhöht lediglich die Kosten, auch für die Schulträger. Sie ist nach Ansicht der FWG überflüssig

Rüdiger Staffel, Borken, bildungspolitischer Sprecher der FWG - Fraktion

Donnerstag, Juli 14, 2011

FWG- Mannschaft 2011

Die FWG- Fraktion geht gestärkt in die neue Legislaturperiode, sie besteht nun aus fünf Mitgliedern und sie hat sich deutlich verjüngt, mit drei neuen Mitgliedern; gemeinsam mit dem Koalitionspartner SPD hat man eine Stimme Mehrheit im Kreistag für das gemeinsam beschlossene Politikprogramm für die nächsten 5 Jahre.

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Donnerstag, Dezember 16, 2010

Bürger bezahlen jetzt für politische Fehler in Bund und Land

Bürger bezahlen jetzt für politische Fehler in Bund und Land

Bürger unserer Kommunen müssen endlich die Notbremse ziehen.

Die Fehler der Finanz- und Sozial-Gesetzgebung in Bund und Land treffen jetzt voll die Bürger.

Diejenigen, die sich nicht wehren können, sollen jetzt die bittere Suppe auslöffeln.

Unlängst erhöhte die Stadt Fritzlar ( wie auch Melsungen und Felsberg ) die Grundsteuerhebesätze B auf 400 Punkte.
Dies wird eine verheerende Signalwirkung haben, befürchtet der Fraktionsvorsitzende Willi Werner, Edermünde.
Jetzt holen sich die Kommunen das ihnen fehlende Geld über Grundsteuern, Gebühren und Abgaben direkt bei den Bürgern.
Hier werden die Fehler der großen Gesetzgebung an die Schwächsten weitergereicht.
Bund und Land übertragen Pflichtaufgaben, vor allem im sozialen Bereich, an die Kommunen ohne die nötigen Mittel bereitzustellen, dies ist ein Skandal.
Die Parteien sind von Berlin über Wiesbaden bis in die Kommunen ferngesteuert und Handlanger des Systems von unfähigen Politikern und Lobbyisten.

Jetzt wird deutlich, daß Freie Wähler und unabhängige Bürger nötig sind, um in unseren Städten und Gemeinden das Schlimmste zu verhüten. Wer meint, die da oben machen das schon richtig, der wird nur die Zeche zahlen können.

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Sonntag, Dezember 12, 2010

Wir sind keine Partei!

Wir als Freie Wähler sind nicht verantwortlich
für die Schweinereien, die Land und Bund ihren Bürgern zumuten;
beispielsweise die großartige “Steuerreform”, die Ihnen etwas 12 Euro pro Jahr Steuern spart, auf Kosten weiterer Kreditaufnahme des Bundes;
tolles Geschenk!

Sonntag, November 28, 2010

Eingliederung Jugendlicher: Chance auf eine berufliche und private Zukunft wird verbaut

Edermünde, den 29.November 2010

Die Ankündigung der Bundesregierung, Leistungen zur Eingliederung in Arbeit für 2011 merklich zu kürzen und bis 2013 um 3,0 Mrd. EUR zu schmälern, kommt zu einer Zeit, in der die wohl schwerste Krise der öffentlichen Haushalte zu verzeichnen ist. Kommunen und freie Träger haben die Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten erreicht. Deshalb halten FREIE WÄHLER staatliche Leistungskürzungen im Jugendhilfebereich für einen Skandal - und sie werden bei uns im SEK einschneidende Folgen haben.

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Von den Kürzungen besonders betroffen sind die Arbeitsförderung Schwalm-Eder und freie Träger, wie der Starthilfeausbildungsverbund, Hephata, Stiftung Beiserhaus u. a. mehr, also Institutionen, die nachweislich erfolgreich zusammenarbeiten und sich als stabil erwiesen haben. Dieser bewährte Verbund ist jetzt gefährdet. Denn Gelder, die gekürzt werden, kann der Kreishaushalt nicht mehr ausgleichen. Somit ist abzusehen, dass es bei der Eingliederung Jugendlicher in Arbeit künftig deutlich weniger Angebote geben wird, laufende Programme ganz oder teilweise eingestellt werden müssen und Arbeitsplätze verloren gehen werden.

Damit werden den betroffenen Ausbildern und Jugendlichen die notwendigen Voraussetzungen für eine eigenständige Gestaltung ihres Lebens entzogen und die Chancen auf eine berufliche, sowie private Zukunft im Schwalm-Eder-Kreis genommen. In der Konsequenz werden sie entweder in wirtschaftliche Ballungsräume abwandern oder unserem Gemeinwesen in anderer Weise zur Last fallen.

Es ist eine Tatsache, dass im Schwalm-Eder-Kreis viele Jugendliche und Langzeitarbeitslose der gezielten Hilfe und Unterstützung bedürfen, weil sie Problemen gegenüber stehen, die sie allein nicht bewältigen können. Auf diesem Sektor haben die ARGE und mehrere freie Träger in den letzten Jahren erfolgreiche Arbeit verrichtet. Dafür spreche ich allen Beteiligten im Namen der FWG Kreistagsfraktion ausdrücklich meinen Dank aus.

Willi Werner
Fraktionsvorsitzender

Freitag, Oktober 1, 2010

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